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Stützlast und Anhängelast verstehen

Die zwei Zahlen, die über ruhiges Fahren entscheiden – und wo sie stehen.

Anhängelast und Stützlast werden oft verwechselt. Beide stehen im Zulassungsschein, beide sind harte Grenzen – und die kleinere von beiden ist meistens die wichtigere.

Anhängelast: was das Auto ziehen darf

Die zulässige Anhängelast sagt, wie schwer der Anhänger samt Ladung sein darf. Sie wird getrennt für gebremste und ungebremste Anhänger angegeben – der Unterschied ist erheblich. Maßgeblich ist immer der kleinere der beiden Werte aus Fahrzeugpapieren und Anhängerpapieren.

Stützlast: was auf der Kupplung liegt

Die Stützlast ist das Gewicht, mit dem die Deichsel senkrecht auf die Anhängerkupplung drückt. Sie liegt je nach Fahrzeug meist zwischen 50 und 100 kg. Zu wenig Stützlast ist der häufigste Grund für ein schlingerndes Gespann; zu viel überlastet die Hinterachse.

So messen Sie die Stützlast

Anhänger beladen und waagrecht abstellen, dann eine einfache Stützlastwaage unter die Deichsel stellen und ablesen. Zielwert: nahe am zulässigen Maximum bleiben, ohne es zu überschreiten. Wandert die Ladung nur 20 cm nach vorne, ändert das die Stützlast oft schon deutlich.

Häufige Denkfehler

  • „Der Anhänger darf 2.000 kg, also passt das.“ Entscheidend ist auch, was Ihr Auto ziehen darf – und was Ihr Führerschein zulässt.
  • „Leer ist die Stützlast egal.“ Auch der leere Anhänger sollte deichselseitig lastig sein, nicht hecklastig.
  • „Kupplung ist Kupplung.“ Auch die Anhängevorrichtung selbst hat eine zulässige Stützlast, die unter der des Fahrzeugs liegen kann.

Diese Übersicht ersetzt keine Rechts- oder Fachberatung. Im Zweifel rechnen wir Ihre konkrete Kombination gemeinsam durch – persönlich in Ilz.

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