Ein Anhänger verzeiht viel – bis auf zwei Dinge: stehendes Wasser und Streusalz. Wer beides im Griff hat, fährt sein Fahrzeug zwanzig Jahre.
Nach jeder Fahrt im Winter
Salzreste mit klarem Wasser abspülen, besonders Rahmen, Auflaufeinrichtung und Bremsbeläge. Salz arbeitet weiter, solange es feucht ist – ein Abspritzen kostet fünf Minuten und spart Rostschäden.
Regelmäßig prüfen
- Reifen: Luftdruck und Alter. Anhängerreifen verschleißen selten durch Kilometer, aber sie altern – nach etwa sechs bis acht Jahren gehören sie getauscht.
- Beleuchtung: Stecker und Kontakte trocken halten und mit Kontaktspray behandeln.
- Kupplung: Kugelpfanne fetten, Verschleißanzeige beachten.
- Radlager und Bremsen: auf Geräusche und Leichtgängigkeit achten.
- Boden und Bordwände: Holzböden nach Beschädigungen absuchen, Kanten nachölen.
Richtig überwintern
Anhänger sauber und trocken abstellen, Plane geöffnet oder abgenommen lassen, damit sich keine Feuchtigkeit sammelt. Handbremse besser nicht dauerhaft angezogen lassen – sonst können die Backen festsetzen. Stattdessen Keile unterlegen. Wer kann, entlastet die Reifen, indem er den Anhänger aufbockt oder den Standplatz gelegentlich verändert.
Was in die Werkstatt gehört
Bremsen nachstellen, Radlager prüfen, Auflaufeinrichtung warten: Das erledigen wir gemeinsam mit der wiederkehrenden Begutachtung – dann steht der Anhänger nur einmal.
Diese Übersicht ersetzt keine Rechts- oder Fachberatung. Im Zweifel rechnen wir Ihre konkrete Kombination gemeinsam durch – persönlich in Ilz.